Webtexte klar verständlich

Hieronymus Texte
S. E. Hieronymus (347 - 420), Übersetzer, Text-Autor - nach Dürers Kupferstich Hieronymus im Gehäuse, 1514

Webtexte verfassen

Hochwertige Inhalte perfekte Webtexte

Texte fürs Web bestehen aus meist kurzen Absätzen. Diese enthalten in der Regel nur jeweils einen Gedanken. Bei längeren Passagen werden sogenannte Teaser verwendet. Damit erhält der Leser zunächst einen Überblick zum Inhalt. Zwischen-Überschriften und Hervorhebungen im Text erleichtern ein schnelles Scannen des Inhalts.

Suchmaschinen verbinden Sie zu Ihrer Zielgruppe. Webcrawler lesen die Webtexte aus. Damit Google den Suchwörtern richtige Inhalte zuordnet, wollen Webtexte logisch strukturiert sein.
Mit entsprechend optimierten Texten bietet Google Ihre Inhalte als relevante Suchergebnisse an. Schließlich bauen Sie so die Brücke zu Ihrer Zielgruppe (Ihre Kunden) auf.

Web-Texte zeitnah erstellt und gut verstehbar

Inhalt mit Bild und Text hervorheben

Texten Widerstand Trägheit
Widerstand durch Trägheit - aller Anfang ist schwer

Zum Text passende Bilder

Bilder machen Text lebendig. Mit guten Einfällen gepaart, werten sie jede Webseite auf. Damit heben sich solche Seiten von der Konkurrenz ab. Obendrein verbessert sich die Verweilzeit der Nutzer. Schließlich entscheiden Internet-Nutzer innerhalb von zehn Sekunden, ob sie auf einer Webseite bleiben.

Hochwertigen Inhalt wollen User auch leicht verstehen. Der Texter hat deshalb lexikalische, syntaktische und strukturelle Eigenschaften besonders zu bedenken.
Der Inhalt ist weiterhin auch optisch sinnvoll zu gliedern. Die Lesbarkeit hängt ebenso von Faktoren wie Satzbau und Sprachstil ab. Mit zwei verschiedenen Schriftarten heben sich Überschriften besser ab.

Texte dienen dem Transfer von Wissen, der beim Leser ankommen soll. Damit ist vor allem die Zielgruppe mit ihrem spezifischen Textverständnis anvisiert. Textverständnis hängt von Bildung, Alter, physischem und psychischem Zustand des Lesers ab. Schwierige komplexe Texte sind trotzdem von der Mehrzahl der Leser gut verständlich.

Unter behinderten Menschen einschließlich Lesebehinderte gibt es sehr gebildete Benutzer. Ein guter Autor macht den Text deshalb für diese Nutzer lesbarer. Er bietet ihnen beispielsweise ergänzende Inhalte oder Illustrationen an.

Intuition, Inspiration, Logik und Fantasie gehören beim Schreiben zum Know-how. Am Anfang haben Texter meistens einen persönlichen Widerstand zu überwinden.
Zu guter Letzt gilt: Je verständlicher der Text und je besser die Typografie, umso leichter die Aufnahme des Webtextes beim User.

Das Hamburger Verständlichkeitskonzept für Webtexte

Das Konzept enthält vier wesentliche Merkmale von Texten.

Einfachheit

Kurze Sätze bilden (9 bis 13 Wörter), kurze (bis dreisilbige) und vertraute Wörter verwenden. Somit keine Fremdwörter oder Fachbegriffe benutzen und bei Bedarf diese erklären.

Gliederung

Nur ein Gedanke pro Satz, das Wesentliche zu Beginn des Textes und zu Beginn eines Satzes. Sinngemäße Zusammenhänge durch Absätze anzeigen.

Prägnanz

Keinen Nominalstil (substantivierten Verben) verwenden und bildhafte Sprache benutzen. Sorgfältige und behutsame Wortwahl anwenden.

Anregung

Erklärende Bilder und Grafiken nutzen. Mit interessanten Gedanken und Tipps zum Lesen motivieren.

Verständliche Webtexte schreiben

Bereits Sophronius Eusebius Hieronymus (Heiliger, Gelehrter und Theologe von 347 - 420) hat seine Texte klar formuliert.
Aphorismen wie Errare humanum est - Irren ist menschlich sind heute noch geläufig.

Wolf Schneider, Journalist und Stil-Lehrer der deutschen Sprache, sagte treffend: Der Texter soll sich quälen und nicht der Leser.
Perfekte Webtexte wollen nicht ausschließlich werben, sondern gezielt informieren und Wissen vermitteln.

Gute Texter meiden Passivsätze, Floskeln und Tabubegriffe. Die richtige Schreibweise versteht sich natürlich. Einzigartige Texte vermeiden Ranking-Verluste durch doppelte Inhalte (duplicate content).

Semantischer HTML-Code
Konsequentes Anwenden sematischen Codes gibt dem Inhalt die hierarchische Struktur und inhaltlichen Bezug. Semantischer HTML-Code repräsentiert den Content und vermittelt Suchmaschinen dessen Bedeutung und Funktion.

Typografie - Schriftarten

Mit der @font-face-Regel ab CSS2 lassen sich alle Schriften in Websites einbetten.
Die Grundregeln guter Typografie haben sich trotz der Vielzahl möglicher Schriftarten für das Internet nicht verändert.

Schriftarten (Fonts) sind in der modernen Web-Typografie gutes Werkzeug zum Gestalten. So stellen nahezu alle Geräte die gewählte Schriftart gleich dar. Das unterstreicht den Charakter einer Website.

Webfonts sind kostenfrei und nutzungsfrei oder kostenpflichtig und lizenzpflichtig im Internet erhältlich. Viele Webfonts bietet beispielsweise Google Fonts kostenlos online an.