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Hierarchische Textstruktur, zeitgemäße Sprache

Hieronymus Texte
S. E. Hieronymus (347 - 420), Übersetzer und Text-Autor

Telefon: 0345 25179391 (Click to call)

Textstruktur, Schriftarten und Webfonts

Moderne Websites zeichnen sich durch tadellose Technik, ansprechendes Design und vor allem durch eine von allen Lesern verständliche zeitgemäße Sprache aus.

Hochwertige Inhalte, prägnante Texte und perfekte Textstruktur

Sprache verändert sich wie unsere Gesellschaft. Neue Sprachbegriffe sowie zeitgemäße Schreibweisen entwickeln sich weiter. Ihre Anwendung ist ein Gewinn an Sensibilität, Fairness und Respekt.

Teaser funktional, kurz und prägnant!

Erwachsene haben heute nur noch eine durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von 8 Sekunden, vor 20 Jahren waren das noch 12 Sekunden. Weiterhin beträgt die Lesegeschwindigkeit im Schnitt etwa 300 Wörter pro Minute. Erwachsene lesen also bis 40 Wörter eines Marketingtextes, bevor bald die Aufmerksamkeit nachlässt.

Wenn Sie diese Kenntnisse umsetzen, vergrößert sich die Chance, das 8-Sekunden-Zeitfenster für die Aufmerksamkeit Ihrer Leser zu nutzen. Für längere Texte sind funktionale Teaser empfehlenswert. Damit kann der User bei Interesse mit Mausklick oder Touch den Text komplett lesen.


Sitelinks

Lesbarkeit, Schriftgröße und Zeilenhöhe

Vier von sieben Personen haben eine Brille. Spätestens ab 40 lässt das Lesen bei allen nach. Doch User wollen in der Regel die Schriftgröße nicht anpassen. Browser-Einstellungen sind zwar einfach zu bedienen, werden aber selten genutzt.

Es ist wohl besser, dem User lesefreundliche Webtexte anzubieten. Die Schriftgröße kann er nach Bedarf auch verkleinern. Früher waren schon aus Gründen des Designs Schriftgrößen oberhalb von 16px (entspricht 1em) verpönt. Ich verwende vorzugsweise Schriftgröße von 1.2em (19px). Die Zeilenhöhe für eine optimale Lesbarkeit wähle ich mit 1.5em, das ist ein bewährter Erfahrungswert.


Inbound Marketing

Überschriften, Schriftarten und sprachlicher Ausdrucksstil

Überschriften in einer anderen Schriftart als der Text fallen eher auf. Komplexe Texte sind so für Leser besser verständlich.

Prägnante Texte mit Infografiken und Abbildungen kommen besser an. Guter Ausdrucksstil verbessert die Verweilzeit der Leser. Schließlich entscheiden Nutzer innerhalb weniger Sekunden, ob sie auf einer Webseite bleiben.

Textverständnis hängt von Bildung, Alter und vom psychischen Zustand des Lesers ab. Auch unter behinderten Menschen gibt es sehr gebildete Benutzer.

Versierte Webtexter nutzen einen sprachlichen Ausdrucksstil, den alle Nutzer gut verstehen. Dabei helfen oft ergänzende Inhalte.


Webtypografie, Schriftarten und Webfonts

Mit der @font-face-Regel seit CSS2 lassen sich alle Schriften in Webseiten einbetten. Die Grundregeln guter Typografie haben sich trotz der Vielzahl möglicher Schriftarten nicht für das Internet verändert.

Mit WebFonts lassen sich in der modernen Web-Typografie die Inhalte mit echtem Text gestalten. So stellen nahezu alle Geräte die gewählten Schriftarten gleich dar. Das unterstreicht den individuellen Charakter einer Website.

Google Fonts sind heute der beliebteste Anbieter von Webfonts. Seit 2010 sind inzwischen fast 900 Schriftarten im Angebot. Die Schriften vieler Designer sind als Open-Source-Fonts im allgemeinen frei benutzbar.

Google hostet die Schriften selbst auf einem Google-Server, sie werden einfach von dort geladen. Sie sind auch kommerziell kostenfrei einsetzbar. Schließlich ist für Google alles gut, was das Internet besser und einfacher macht. Und Webfonts machen das Web wesentlich besser!

Allerdings erlangt Google Nutzungsdaten, wann über welche IP-Adresse die Website aufgerufen wird. Die Nutzung von "Google Web Fonts" erfolgt für die Darstellung und Funktion der Webseite. Dies stellt ein berechtigtes Interesse nach Art. 6, Abs. 1 DSGVO, dar.

Wahrnehmung, Aufmerksamkeitsspanne:
Menschen können nur ungefähr sieben Informationen im Kurzzeitgedächtnis speichern. Ein Absatz sollte deshalb nicht mehr als sieben einfache Sätze enthalten. Die meisten Menschen mögen lieber Zeilen mit 75 bis 90 Zeichen pro Zeile.

Semantische Textstruktur konsequent nutzen

Anwenden sematischen Codes mit hierarchischen Überschriften gibt dem Inhalt inhaltlichen Bezug. Semantischer HTML-Code stellt den Content dar und vermittelt Suchmaschinen dessen Bedeutung.

Gute Texter meiden Passivsätze, Floskeln und Tabubegriffe. Die richtige Schreibweise versteht sich natürlich. Einzigartige prägnante Texte vermeiden Ranking-Verluste wegen doppelter Inhalte (duplicate content).

Bereits Sophronius Eusebius Hieronymus (Heiliger, Gelehrter und Theologe von 347 - 420) hat seine Texte ganz bewusst klar formuliert. Aphorismen wie Errare humanum est - Irren ist menschlich sind heute noch geläufig.

Wolf Schneider, Journalist und Stil-Lehrer der deutschen Sprache, sagte treffend: Der Texter soll sich quälen und nicht der Leser.


Verständlichkeit und zeitgemäße Sprache

Das Hamburger Verständlichkeitskonzept enthält vier wesentliche Merkmale:

Einfachheit: Kurze Sätze (neun bis dreizehn Wörter) bilden, kurze (bis dreisilbige) und vertraute Wörter verwenden. Somit keine Fremdwörter oder Fachbegriffe benutzen und bei Bedarf diese erklären.

Gliederung: Nur ein Gedanke pro Satz, das Wesentliche am Textanfang und zu Beginn des Satzes, Sinn-Zusammenhänge durch Absätze anzeigen.

Prägnanz: Keinen Nominalstil (substantivierte Verben) verwenden und eine bildhafte Sprache benutzen.
Eindrucksvolle und behutsame Wortwahl anwenden.

Anregung: Erklärende Abbildungen und Grafiken benutzen. Mit interessanten Gedanken und nützlichen Tipps zum Lesen des ganzen Textes motivieren.